Führungen für Gruppen

Erleben Sie verschiedene Themenführungen für Gruppen und Schulklassen und tauchen Sie ein in die Geschichte und das Leben auf dem Hohenzollernschloss Sigmaringen.

HOHENZOLLERNFÜHRUNG

HOHEITEN HAUTNAH 

Nomen est omen. Ein Hohenzollernschloss braucht natürlich auch eine Hohenzollernführung. Es ist wie ein Rendezvous mit der Vergangenheit. Mit ungewöhnlichen Menschen an Orten jenseits der üblichen Besichtigungstouren. In jedem Raum des Sigmaringer Hohenzollernschlosses werden Persönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten vorgestellt, wie beispielsweise der Zigarrenliebhaber Fürst Karl Anton (1811-1885). Ihm ist es zu verdanken, dass der Hofkonditor eigens für diesen Rundgang Pralinen in Zigarrenform anfertigt und in der Kasematte den Gästen kredenzt. Die Hohenzollernführung spannt einen Bogen durch die Epochen und gewährt Einblicke in das Leben der Fürstenfamilie damals und heute. Dabei gibt es viel zu lernen, zu hören und zu bestaunen. Schließlich zogen schon im 16. Jahrhundert die ersten Hohenzollern auf den Felsen hoch über der Donau in das Hohenzollernschloss Sigmaringen ein. Jeder hat dort seinen Fußabdruck hinterlassen. Einige sind bis heute sichtbar, wie beispielsweise die baulichen Veränderungen des renovierungsfreudigen Fürsten Joseph während der Barockzeit. Nicht vergessen darf man hier die adeligen Damen wie Amalie Zephyrine Fürstin von Hohenzollern-Sigmaringen (1760-1841). Ihrer Freundschaft zu Napoleons Frau Joséphine verdankt das „Ländle“ seine Sonderentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert.

Führungsdauer: 105 Minuten
Besonderheit: Fürstliches Getränk und kleine Gaumenfreude
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 16 € pro Person in der Gruppe

Schlossbesichtigung

HINTER DEN KULISSEN DER GESCHICHTE

Rund 50 ausgebildete Schlossführer verleihen ihren Erinnerungen heute eine Stimme. Fundiertes Wissen trifft dabei auf lebendige Erzählkunst. Die Vergangenheit bekommt plötzlich ein Gesicht. Keine Besichtigung gleicht daher der anderen. Jede ist maßgeschneidert auf die jeweilige Besuchergruppe. Dieser spannende Spaziergang durch 1000 Jahre Kultur und Historie, vermittelt einen ausführlichen Einblick in die Familiengeschichte, die Bauentwicklung sowie bedeutende Ereignisse. Während der Führung wird intensiv auf viele Gemälde, Möbel und Stilepochen eingegangen.

Führungsdauer: 60 Minuten
Besonderheit: Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Geschichte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 8,50 € pro Person

Führung durch die WaffenHalle

FÜRSTLICHE SAMMELLEIDENSCHAFT

Johann Wolfgang von Goethe sagte einst: „Sammler sind glückliche Menschen!“ Spinnt man diesen Faden einmal weiter, dann muss Karl Anton Fürst von Hohenzollern (1811-1885) ein besonders glücklicher Mann gewesen sein. Denn ihm verdankt Schloss Sigmaringen mit rund 3.000 Exponaten eine der größten privaten Waffensammlungen Europas. Für den Fürsten war dies weit mehr als nur ein Steckenpferd. Er galt als leidenschaftlicher Historiker und legte Mitte des 19. Jahrhunderts den Grundstock für diese Kollektion aus seltenen und kostbaren sowie kuriosen Exponaten. Einige der Waffen befanden sich damals im Familienbesitz. So weist das Schlossinventar von 1743 bereits eine „Rüst-Kammer“ mit 43 Waffen, darunter „Gewöhre und Schwerdte“, auf. 50 Jahre später wurden schon rund 300 Waffen verzeichnet. Doch es war Fürst Karl Anton, der 1842 verfügte, dass „eine Aufstellung der Waffensammlung mit Geschmack und Sachkenntnis“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Vier Jahre später wurde deshalb in einem Schlossanbau der sogenannte „Waffensaal“ eingerichtet. Leidenschaft braucht Platz. Durch große Ankäufe in den 1860er Jahren wuchs die Sammlung rasant auf 2.800 unterschiedliche Waffen. Angemessen und den Ausstellungsstücken würdig, sollten die neuen Räumlichkeiten auf Wunsch des Fürsten sein. Deshalb wurde 1866 eine Holzremise unter dem damaligen Schlosshof (jetzt Portugiesische Galerie) umgebaut. Für die Präsentation der Rüstungen und Waffen wurde das Aussehen einer „mittelalterlichen Rüstkammer“ zugrunde gelegt. Das frühere Erscheinungsbild mit dem neogotischen Rippengewölbe und der Holzvertäfelung der Wände blieb bis heute erhalten. Die Ursprungsidee, den Eindruck eines Zeughauses zu vermitteln, wurde auch 2017 bei der Neugestaltung berücksichtigt. Anhand von 17 Stationen wird dort die Waffengeschichte vom 14. bis zum 20. Jahrhundert ebenso anschaulich wie spannend erklärt. Namhafte Waffenexperten aus aller Welt nennen daher die hohenzollernsche Waffensammlung und deren Konzeption in einem Atemzug mit den Sammlungen der renommiertesten Museen Europas.

Die Waffenhalle ist auf eigene Faust erkundbar. Mit Hilfe eines Audio- Guides erhält man zudem alle wichtigen Informationen über diese Sammlung
Führungsdauer: 45 Minuten

KAMMERDIENER- UND KAMMERZOFENFÜHRUNG

DEM KAISER AUF DER SPUR

Militarismus und Untertanengeist, das verbinden viele mit dem deutschen Kaiserreich. Doch wie war es wirklich zu Zeiten Wilhelms II.? Einen Blick hinter die Kulissen jener Epoche ermöglicht diese ebenso amüsante wie informative Schlossführung. Kammerzofen und Kammerdiener entführen die Besucher in eine Ära, in der einerseits Adel, Beamtentum und Militär die tragenden Säulen der Gesellschaft waren, aber andererseits Wirtschaft und Bildung eine bis dahin unerreichte Blütezeit erlebten. Um ein besseres Gespür für das Jahr 1900 zu erhalten, hat sich nicht nur der Hofkonditor eine besondere Überraschung einfallen lassen, es wird jedem Teilnehmer sogar ein historisch passender Titel oder Dienstgrad zugeordnet. So begleiten beispielsweise adelige Damen schneidige Rittmeister durchs Hohenzollernschloss. Dabei erfahren die illustren Gäste unter anderem, dass es auf Schloss Sigmaringen 1893 einen furchtbaren Brand gegeben hat. Beleuchtet wird in diesem Zusammenhang auch die wertvolle Einrichtung des Schlosses. Denn allein der Kaufpreis einer einzelnen vergoldeten Türklinke entsprach seinerzeit dem Monatsgehalt eines Lehrers – nämlich 100 Mark.

Führungsdauer: 105 Minuten.
Besonderheit: Fürstliches Getränk und kleine Gaumenfreude.
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 16 € pro Person in der Gruppe

DAS GEHEIMNIS DER SIEBEN ZEICHEN

RÄTSELSPASS FÜR FAMILIEN

Mystisch. Diese 90-minütige Führung lässt Familien zu Forschern werden. Denn ihr Weg durch die weitläufigen Schlossräume ist gesäumt von vielen Geheimnissen. Hinter dicken Mauern verborgen, gibt es spannende Zeichen zu entdecken. In diesem Fall sind es insgesamt sieben Zeichen. Bei diesen historischen Zeitzeugen handelt es sich um unbekannte Gebrauchsgegenstände des fürstlichen Lebens. Die Besucher entschlüsseln bei ihrer Spurensuche die Botschaften, die sich dahinter verbergen. Manches erinnert an Märchen. Aber auch die Alltagsprobleme, mit denen die hochwohlgeborenen Herrschaften zu kämpfen hatten, werden nicht verschwiegen. Das wenigste davon wird man in den gängigen Geschichtsbüchern finden. So geht es bei dieser Schlossbesichtigung zum Beispiel um eine goldene Kugel und ihre Beziehung zum Mond oder das Verhältnis von edlen Düften zum opulenten Rokoko. Einige Rätsel haben mit der damals streng eingehaltenen Etikette und der richtigen Haltung zu tun. Wie schwierig es war, diesen Anforderungen zu entsprechen, werden die großen und kleinen Teilnehmer spielerisch erfahren. Auf diese Weise entstehen daher genau jene Erinnerungen, die in jedes Familienalbum gehören.

Führungsdauer: 90 Minuten.
Besonderheit:  Eintrag in das goldene Buch.
Altersempfehlung: Familienführung für Kinder ab 6 Jahren.
Mindestteilnehmer: 20 Personen
Preis:  8,50 € pro  bei 20 Personen

WILD AUF GESCHICHTE

WAIDMANNSHEIL UND WAIDMANNSLUST

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Und wenn daraus eine tiefe Sehnsucht entsteht, dann schreibt sie uns Erinnerungen ins Herz. Im Fall der neuen Themenführung „Wild und Wein“ auf Schloss Sigmaringen sind es köstliche kulinarische Andenken, die mit allerlei Histörchen gewürzt werden. Der Fundus ist groß. Denn jede Epoche hat hier ihre lukullischen Spuren hinterlassen. Das Genusswandeln durchs Schloss vereint daher unterhaltsam Tischkultur und Amüsantes mit dem Alltag eines Fürstenhauses. Betrachtet durch den Spiegel der Zeit entpuppt sich die Jagd in diesem Zusammenhang als ein entscheidendes Element, das die Generationen stets verbunden hat. Viele Exponate zeugen von dieser Tradition. Am deutlichsten spürt man diese Hohenzollernsche Passion in der Hubertushalle. Hunderte Wildpräparate schmücken dort die hohen Wände. Alle erlegt von Friedrich Fürst von Hohenzollern (1891-1965). Gewaltige Hirschgeweihe und Gamskrickel erzählen Geschichten von Waidmannsheil und Waidmannslust. Abgerundet wird diese anderthalbstündige Führung mit einer Weinverkostung in der Schlossküche. Dazu werden stilecht Wildhäppchen aus dem eigenen Forst serviert.

Führungsdauer: 90 Minuten
Besonderheit: Canapés und Wein und Josefsluster Kräuterlikör
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 28 € pro Person

GESCHICHTE, KUNST & KAFFEEKLATSCH

AUS DEM NÄHKÄSTCHEN GEPLAUDERT

Unter allen Führungen auf Schloss Sigmaringen ist diese die bunteste. So gleicht sie einem jener Hochglanzmagazine, das uns in eine andere Welt entführt. Denn diese Schlossbesichtigung erlaubt den berühmten Blick durchs Schlüsselloch. Es ist ein kulturelles Lustwandeln durch die Epochen. Dabei geht es nicht nur um prachtvolle Prunksäle, sondern auch um Liebe und Leidenschaft sowie um Macht und Mut. Schließlich spielten die Prinzen und Fürsten von Hohenzollern eine entscheidende Rolle in der bewegten Historie Europas. Unter Fürst Karl Anton (1811-1885) wurde das Schloss sogar zu einem der angesagtesten Treffpunkte des europäischen Hochadels. Doch es war nicht nur die große Politik, die hier ihre Spuren hinterließ, vor allem die Anekdoten am Rande hauchten der Vergangenheit Leben ein. Deshalb gehört ein Besuch der privaten Gemächer der Prinzessinnen und des fürstlichen Badezimmers, das Anfang des 20. Jahrhunderts selbst in Adelskreisen als besonders fortschrittlich galt, ebenfalls zu dieser Führung. Abgerundet wird diese facettenreiche Tour durch die Köstlichkeiten des Konditors, die in der Lakaienhalle serviert werden.

Führungsdauer: 120 Minuten
Besonderheit: Kaffee und Kuchen.
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 16 € pro Person

OLDTIMER

EDLE PFERDESTÄRKEN

Oldtimer sind ein Stück lebendige Geschichte. Kostbare Zeitzeugen, die Erinnerungen wachrufen und Sehnsüchte nach einer Langsamkeit erwecken, die uns zugleich entschleunigen und beflügeln. Eine Leidenschaft, der sich kaum einer entziehen kann. Deshalb öffnet Schloss Sigmaringen seine Tore für passionierte Oldtimer-Sammler. An diesen eigens dafür ausgewählten Tagen dürfen die restaurierten Wagen und Zweiräder direkt vor dem ehrwürdigen Familiensitz parken, während ihre Fahrer an einer exklusiven Schlossführung teilnehmen. Der Anblick funkelnder Karossen vor den jahrhundertealten Mauern der einstigen Burg steht in einem ungewöhnlichen Kontrast zur Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft. Er lädt zum Verweilen ein. Man blickt dabei nostalgisch berührt auf die bewegte Vergangenheit des technischen Fortschritts zurück. Denn hier treffen zwei Kulturdenkmäler aufeinander, die auf unterschiedliche Art und Weise, die Herzen zum Klingen bringen. Auf der einen Seite steht die Mobilität, auf der anderen Seite die Aura der Beständigkeit. Zusammen ergeben sie hoch über der Donau ein stilvolles, authentisches Gesamterlebnis.

Auf Anfrage, für die Dauer der Führung
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: Ohne Aufpreis bei Buchung einer Führung

VICHY FÜHRUNG

PETAIN SCHLÄFT IN MEINEM BETT

Können Mauern sprechen? Ja, wenn sie wie Schloss Sigmaringen steinerne Zeitzeugen sind. Die Vichy Führung erlaubt den Blick hinter die Kulissen von Macht, Verrat und Gier skizziert ein letztes verzweifeltes Aufbäumen. Die einstigen Machthaber reagierten damit auf die erfolgreiche Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie. Die Befreiung Frankreichs war zum Greifen nahe. Man versetzte daraufhin die Mitglieder des mit den deutschen Besatzern kollaborierenden Vichy-Regimes kurzerhand ins Exil nach Sigmaringen. In und um die schwäbische Kreisstadt entstand eine Kolonie mit etwa 2.000 Franzosen. Das Residenzschloss der Fürsten von Hohenzollern wurde damals umgehend konfisziert und die französische Tricolore auf dem Kalkfelsen über der Donau gehisst. Wie die Franzosen wohnten und arbeiteten, wird anhand dieser Besichtigung deutlich. Dazu zählt Pétains Schlafgemach ebenso wie die sogenannten Josefinen-Gemächer, in denen Ministerpräsident Laval mit seiner Frau residierte.

Führungsdauer: 105 Minuten
Besonderheit: Häppchen und Sekt
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 23,00 €

Weihnachtsführung

FÜRSTLICHER WEIHNACHTSZAUBER

Besinnlichkeit. Kein anderes Wort wird in der Adventszeit häufiger benutzt. Kein Wunder. Schließlich sucht jeder diese kostbaren Momente, wo alles ganz still wird und der Weihnachtszauber in die Herzen einziehen kann. Schloss Sigmaringen ist einer jener seltenen Orte, der uns dieses Gefühl zurückbringt. Denn dort werden in der Vorweihnachtszeit die Uhren buchstäblich zurückgedreht. In dieser Atmosphäre ist kein Platz für Hektik. Im Hohenzollernschloss wird die Magie der klassischen deutschen Weihnacht wiederbelebt. Die Räume und Säle sind festlich dekoriert. Es ist nicht die laute konsumorientierte Welt, die den Besucher hinter den altehrwürdigen Schlossmauern erwartet, sondern ein Innehalten und Staunen. Zum Beispiel, wenn es um die Geschichte des Weihnachtsbaumes geht. Mehr wird jedoch nicht verraten. Vorfreude ist schließlich immer noch die schönste Freude.

Führungsdauer: 60 Minuten
Besonderheit: Lebkuchen und Glühwein oder Punsch am Ende der Führung
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 11,50 €

SEKTEMPFANG

GESCHMACK MIT TRADITION

Wer seine Schlossführung besonders stilvoll beenden möchte, dem wird auf Schloss Sigmaringen ein Genusserlebnis in repräsentativem Ambiente ans Herz gelegt. Denn auf Wunsch kann im Anschluss an die Veranstaltung oder Führung ein Sektempfang in der historischen Schlossküche gebucht werden. Dieses Angebot ist die einmalige Möglichkeit die exklusive Traditionsmarke des Fürstenhauses, den Prinz-von-Hohenzollern-Sekt, in einer unvergleichlichen Atmosphäre zu genießen. So treffen vor Ort zwei geschichtsträchtige Zeitzeugen aufeinander: Ein Schloss, das auf eine 1000-jährige Vergangenheit zurückblickt, und ein Getränk, dem die alten Römer mit Bacchus sogar einen eigenen Gott zuordneten. Doch es waren nicht etwa die Italiener, die den beliebten Wein in die sonnenverwöhnte Region gebracht haben, er war schon immer da. Neueste Ausgrabungen haben kürzlich versteinerte Reste von Rebpflanzen hervorgebracht, die auf ein Alter von 60 Millionen Jahren geschätzt werden.

Führungsdauer: 30 Minuten
Besonderheit: Sektempfang in der  historischen Schlossküche
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Preis: 3,50 € pro Glas

TATORT SCHLOSS

KRIMIFÜHRUNG

Mord in bester Gesellschaft. Graf Eitelfriedrich ist während eines Essens auf dem Hohenzollernschloss tot umgefallen. Doch wer ist der Täter? Ein eifersüchtiges Familienmitglied? Ein missgünstiger Diener? Oder gar der große Unbekannte? Ein kniffliger Fall. Allein kann man diesen mysteriösen Fall auf Schloss Sigmaringen nicht lösen und bittet deshalb um Mithilfe. Nicht irgendwo oder irgendwen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Zu viel steht auf dem Spiel. Deshalb sind eine Hofdame und eine Küchenmagd durch die Zeit gereist. Denn die Tat ereignete sich bereits in der Renaissance und blieb bislang ungesühnt. Im Hier und Heute suchen sie fürstliche Schlossdetektive, die verschwiegen sind und den Verbrecher still und heimlich zur Strecke bringen. Daher dürfen Spürnasen im Alter von acht bis elf Jahren zwei Stunden lang auf Schloss Sigmaringen ermitteln. In verborgenen Räumen und verwinkelten Gängen. In jeder Ecke gibt es Geheimnisse, die gelüftet werden müssen. Am Ende wird die Wahrheit in der Schlossküche ans Licht kommen und die Schlossdetektive können ihrem Namen als „Sherlock Holmes von Sigmaringen“ alle Ehre machen.

Führungsdauer: 120 Minuten
Besonderheit:  Detektivausweis
Altersempfehlung: Kinder im Alter von acht bis elf Jahren
Mindestteilnehmer: 20 Personen
Preis:  8,50 € pro Person

RITTERFÜHRUNG

ROMANTIK IN RÜSTUNG

Kaum eine Figur des Mittelalters beflügelt unsere Fantasie so wie der Ritter. Ein starker Held in strahlender Rüstung. Hoch zu Ross und bewaffnet mit Schild und Lanze erobert er nicht nur die Herzen der zarten Burgfräuleins. Er weckt auch den Romantiker in uns. Und zwar nicht nur in geschichtsinteressierten Erwachsenen. Vor allem Mädchen und Jungen lieben diese Epoche sehr. Ritterspiele gehören daher heute wie damals immer noch zur Kindheit dazu. Auf Schloss Sigmaringen finden genau aus diesem Grund Ritterführungen für Fünf- bis Elfjährige statt. Hinter den ehrwürdigen Mauern verbirgt sich nämlich nicht nur eine der größten historischen Waffensammlungen Europas, sondern auch eine Burg, deren Umrisse man genau erkennen kann. Man muss nur wissen, worauf man achten muss. Zum Beispiel auf das Burgtor, den Palas und den Bergfried. Sie alle stammen aus der Stauferzeit. Verkleidet als Ritter und Burgfräuleins erobern die jungen Besucher das sagenumwoben Gebäude. Spielerisch erfahren sie dort alles über den Alltag der mutigen Kämpfer und der edlen Damen an ihrer Seite. Und wer gut aufgepasst hat, besteht am Ende auch die Prüfung und wird zum Ritter von Sigmaringen geschlagen.

Führungsdauer: 120 Minuten
Besonderheit: Ritterdiplom
Altersempfehlung: Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren
Mindestteilnehmer: 20 Personen
Preis:  8,50 € pro Person

LEBEN IM SCHLOSS

KINDHEIT ANNO DAZUMAL

Werden Prinzen eigentlich mit einem goldenen Löffeln im Mund geboren? Stört ein Krönchen eine Prinzessin beim Spielen? Antworten auf diese und andere Fragen liefert die Schlossführung für Kinder auf Schloss Sigmaringen. Zwei Stunden lang wandeln die Jungen und Mädchen auf den Spuren des adeligen Nachwuchses durch den Residenzsitz. Sie gehen auf diese Weise buchstäblich auf Tuchfühlung mit ihren Altersgenossen aus einer anderen Epoche. Um ein Gefühl für die Kindheit von damals zu bekommen, dürfen sich die Gäste für diese Reise in die Vergangenheit nach Herzenslust verkleiden. Standesgemäß begleitet von einer Hofdame, lernen die Fünf- bis Elfjährigen anschließend öffentlich bekannte Räumlichkeiten aber auch private Rückzugsorte kennen. Spielerisch erfahren sie dort zum Beispiel etwas über die vielen Regeln, die eine hochwohlgeborene Kindheit seinerzeit prägten. Und so manches Geheimnis wird ebenfalls gelüftet. Warum Waschen nicht nur unbeliebt, sondern gar nicht erwünscht war, ist nur eines davon. Der Rest bleibt gut gehütet hinter den dicken Schlossmauern verborgen und wartet darauf, von den Teilnehmern selbst entdeckt zu werden.

Führungsdauer: 120 Minuten
Besonderheit: Mit Fächersprache und Verkleidung
Altersempfehlung: Kinder im Alter von drei bis acht Jahren
Mindestteilnehmerzahl: 20 Kinder
Preis: 8,50 € pro Person